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Bad Buchau am Federsee

Eingewöhnung

Allgemeine Informationen zum ABLAUF DER EINGEWÖHNUNG

Eingewöhnung heißt für Ihr Kind Abschied nehmen von seiner Mutter/seinem Vater, von seiner vertrauten Umgebung und sich auf etwas Neues einlassen. Um Sie und Ihr Kind bei diesem Übergang zu unterstützen, haben wir ein Eingewöhnungskonzept erstellt.

Damit sich Ihr Kind bei uns wohlfühlt, ist eine 2-3 wöchige Phase der Eingewöhnung notwendig. Ein Elternteil begleitet in dieser Zeit das Kind und hilft ihm gemeinsam mit seiner Bezugserzieherin seinen neuen Lebensraum zu erforschen.

Die Anwesenheit eines Elternteils gibt dem Kind die notwendige Sicherheit und Unterstützung bei dieser Anpassungsleistung.

In dieser Zeit wird auch der Grundstein für eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Erzieherin und Eltern gelegt, welche für eine wertvolle Zusammenarbeit unerlässlich ist.

Die Eingewöhnungsphase verläuft bei jedem Kind individuell und wird gemeinsam mit der Erzieherin besprochen.

1. Ausreichend ist es....

wenn Sie mit ihrem Kind in den ersten Tagen für ca. eine Stunde in der Krippe sind. Die Bezugserzieherin wird Sie bitten, zu bestimmten Zeiten zu kommen. Der Grund ist, dass es leichter für Ihr Kind ist, wenn es zunächst immer auf die gleiche Situation trifft. Sie helfen den Erzieherinnen und Ihrem Kind, wenn Sie sich eng an die vereinbarten Zeiten halten.

2. Wenn Sie sich mit Ihrem Kind zusammen im gleichen Gruppenraum aufhalten...

 setzten Sie sich am besten in eine stille Ecke und seien Sie einfach da. Erlauben Sie Ihrem Kind, zu gehen und zu kommen, wie es will. Drängen Sie es zu keinem bestimmten Verhalten und behalten Sie es im Auge. Beobachten Sie Ihr Kind bei seiner Erkundung der neuen Umgebung!

3. In den ersten drei Tagen sollten Sie auf keinen Fall Trennungsversuche machen...

Die ersten drei Tage spielen für die Eingewöhnung des Kindes eine besonders wichtige Rolle und sollten nicht durch eine  Trennung von Ihnen belastet werden. Die Bezugserzieherin wird sich in den ersten Tagen zunächst eher abwartend verhalten und erst nach einiger Zeit versuchen, zu Ihrem Kind Kontakt aufzunehmen.

4. Am vierten Tag...

 wird Ihnen die Erzieherin vorschlagen, sich für kurze Zeit, ca. 30 Minuten, vom Kind zu verabschieden und den Raum zu verlassen. Die Reaktion Ihres Kindes auf diesen ersten Trennungsversuch in der neuen Umgebung enthält wichtige Anhaltspunkte über die richtige Dauer der Eingewöhnungszeit. Wenn ihr Kind weint, wenn Sie den Raum verlassen, gehen Sie trotzdem hinaus, bleiben aber in der Nähe der Tür. Wenn die Erzieherin das Kind nicht innerhalb von wenigen Augenblicken beruhigen kann, wird sie Sie wieder in den Raum zurück bitten. Die Erzieherin wird Sie über das weitere Vorgehen beraten. Ziel ist es, dass das Kind immer längere Zeit ohne Mutter in der Gruppe bleibt.

5. Die Eingewöhnungszeit ist abgeschlossen...

 wenn ihr Kind sich von der Erzieherin trösten lässt. Das muss nicht heißen, dass Ihr Kind nicht mehr weint, wenn Sie sich nach dem Bringen von ihm verabschieden (was wichtig für das Vertrauensverhältnis zu Ihrem Kind ist!). Wenn das Kind weint, wenn Sie gehen wollen, so drückt es damit aus, dass es Sie lieber in der Krippe dabei hätte, und das ist sein gutes Recht. Es wird sich jedoch nach Abschluss der Eingewöhnungszeit von der Erzieherin beruhigen lassen, wenn Sie gegangen sind.

Weitere Informationen

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