Stadt Bad Buchau

Seitenbereiche

Wichtige Links

Start | Inhalt | Impressum | Hilfe
Englische Sprachversion Französiche Version Spanische Sprachversion
Bad Buchau am Federsee

Wanderwege

Wanderwege in Bad Buchau

Das eiszeitlich entstandene Federseemoor bietet eine seltene Kombination aus See, Schilfwäldern, Streuwiesen, artenreichen Feuchtwiesen und naturbelassenen Moorurwäldern. Auf 14 ausgeschilderten und gut ausgebauten Rad- und Wanderwegen lässt sich die Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt  entdecken oder einfach die Ruhe genießen. Nachstehend die Wanderwege mit Kilometer-Angaben und Wegbeschreibung. 

Empfohlenes Kartenmaterial: Rad- und Wanderkarte Bad Buchau und Federseegebiet (M 1: 30.000), 3,00 Euro, erhältlich in der Tourist-Information und im örtlichen Schreibwarenhandel. 

Die Wanderwege sind im Satellitenplan über die Overlayfunktion zu finden. Weiter zum Satellitenplan der Stadt Bad Buchau

Federseesteg T-01 Länge 3,0 km

Der Federseesteg ist der beliebteste Spazierweg im Federseeried. Er bildet den einzigen Zugang zum Federsee und führt direkt bis ins Herz des Naturschutzgebiets. Man erhält hier besonders typische Einblicke in die charakteristische, einzigartige Moorlandschaft und kann ohne zu stören die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt beobachten.

Vom Parkplatz aus durchquert man zunächst weitflächige Moorwiesen, die mit ihrem hohen Grundwasserstand der Lebensraum zahlreicher auf Feuchtgebiete spezialisierter Tiere und Pflanzen sind. Anschließend führt der Holzsteg durch die ausgedehnten Schilfröhrichte zum Aussichtsturm am Kanal, dem Abfluss des Federsees. Von dort aus  erhält man einen beeindruckenden Überblick über diese eigenartige Moorlandschaft.

Vom See über die Schilfröhrichte und die anschließenden Seggenriede bis hin zu den Moorwäldern kann man die Verlandungszonen des Sees überblicken. Durch dichte Schilfröhrichte, die das Ufer des Federsees säumen, gelangt man schließlich zur Aussichtsterrasse im See. Hier sind vor allem die verschiedenen Wasservögel interessant. Die am Rand des Moores liegenden  Federseedörfer markieren die einstmalige Ausdehnung des Federsees.

Federseesteg
Federseesteg

Steg durch das Banngebiet Staudacher T-02, Länge 3,8 km

Das Banngebiet Staudacher ist ein Moorwald, in dem seit Jahrzehnten keinerlei menschlicher Eingriff mehr erfolgt ist. Im Jahr 1911 kaufte der NABU diese Fläche mit dem Ziel, die Natur sich dort völlig ungestört entwickeln zu lassen. Das Banngebiet bildete die Keimzelle für die heutigen Naturschutzgebiete im Federseemoor. Über den 900 m langen Holzsteg kann man diesen ökologisch wertvollen Wald ohne zu stören durchwandern. Die  stimmungsvollen Waldbilder und die einzigartigen Vogelstimmenkonzerte im Frühjahr sind die besonderen Highlights dieses Weges. Mehrere Schautafeln informieren über die Entstehung und Entwicklung des Federseemoores, seine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt sowie den Naturschutz.

Vom Ausgangspunkt geht es zunächst durch weitflächige Feuchtwiesen. Sie beherbergen eine vielfältige Flora und Fauna. Nach der Überquerung des Kanals beginnt der Wald. Undurchdringliche Weidengebüsche am Waldrand gehen über in Mischbestände aus Birken, Kiefern und Fichten. Bäume und Sträucher in allen Arten und Altersstufen und das reichlich vorhandene, von Insekten und Pilzen besiedelte Totholz geben einen Eindruck vom Werden und Vergehen im natürlichen Wald. Am Ende des Wegs zweigt ein kleiner Rundsteg ab. Hier kann man zu ebener Erde die Tiere und Pflanzen des Übergangsmoores aus nächster Nähe bestaunen.

Wald
Wald

Rund um Bad Buchau T-03, Länge 5,7 km

Dieser Rundwanderweg verbindet verschiedene beliebte Spazierwege am Stadtrand von Bad Buchau. Entlang des Naturschutzgebietes Federsee bekommt man beim Blick auf Bad Buchau mit dem Stiftbezirk und der dominanten Kirche einen Eindruck von der ehemaligen Insellage der Stadt im Federsee. Über die parkartige Anlage des Bittelwiesenwegs und dann entlang des sogenannten Bruckgrabens erreicht man den Birken gesäumten Schwarzen Weg. Von hier aus hat man einen schönen Blick über die Moorwiesen zur Plankentalkapelle und zur Kappeler Höhe. Nach der Überquerung der Wuhrstraße gelangt man in den Kurpark. Von hier aus führt der Weg über das Naturschutzgebiet Federsee zurück zum Ausgangspunkt.

Kurpark
Kurpark

Archäologischer Moorlehrpfad T-04, Länge: 9,5 km

Dieser lehrreiche Weg führt zu den bedeutenden stein-, bronze- und eisenzeitlichen Fundstätten im Naturschutzgebiet Südliches Federseeried. An insgesamt elf Stationen wird der Wanderer durch ausführliche Informationstafeln über die Archäologie sowie die Natur- und Landschaftsgeschichte des Gebietes unterrichtet. Teilrekonstruktionen verdeutlichen an einigen vorgeschichtlichen Siedlungsarealen die Lage von Gebäuden und Palisaden im Gelände. Darüber hinaus hat man gute Beobachtungsmöglichkeiten der vielfältigen Tierwelt der Feuchtwiesen im Naturschutzgebiet.

Vor dem Benutzen dieses Weges bietet es sich an, das Federseemuseum zu besuchen. Hier sind viele der bedeutenden archäologischen Funde aus dem Federseemoor ausgestellt. Das dazugehörige Freigelände vermittelt einen Eindruck, wie die Häuser und Siedlungen unserer Vorfahren ausgesehen haben könnten.

Vom Federseemuseum führt der Weg entlang des Stadtrands von Bad Buchau hinaus in die Moorweite des Naturschutzgebiets Südliches Federseeried. Die Info-Stationen sind teilweise mit Aussichtsplattformen und Stegen ausgestattet, von wo aus man einen guten Überblick über das gesamte Gebiet hat. Ruhebänke laden zur Rast ein. Das Büchlein „Urgeschichte erleben – Führer zum Federseemuseum mit archäologischem Freigelände du Moorlehrpfad“ ist ein wertvoller Begleiter auf diesem Weg. Es ist im Federseemuseum sowie im Buchhandel erhältlich.

Freigelände Federseemuseum
Freigelände Federseemuseum

Durchs Wilde Ried zum Skulpturenfeld T-05, Länge 13,0 km

Entlang dieses Wegs verbinden sich naturnahe Moorlandschaft und Kunst in schöner Weise. Über den straßenparallelen Fuß- und Radweg in Richtung Oggelshausen und den Weg in Richtung Segelflugplatz kommt man ins Naturschutzgebiet Wildes Ried. Als Lebensraum zahlreicher seltener Tiere und Pflanzen wie auch wegen des idyllischen Landschaftsbilds besitzt es einen hohen Wert. Auf den in früheren Jahrzehnten abgetorften Hochmoorflächen hat sich ein natürlicher, abwechslungsreicher Birkenbruchwald angesiedelt. Ein kleiner noch stehen gebliebener Hochmoorblock vermittelt einen Eindruck von der ehemaligen Landschaft. Entlang schattiger Birkenalleen und durch den am Moorrand gelegenen Forst gelangt man zum Skulpturenfeld Oggelshausen. Die 15 monumentalen Steinplastiken stehen landschaftsprägend in der malerischen Wiesenlandschaft auf einem Strandwall des vorgeschichtlichen Federsees. Sie entstanden in den Jahren 1969 und 1970 bei einem Symposium international bedeutender Künstler.

Der Führer „Skulpturenfeld Oggelshausen“ , erhältlich im Buchhandel, gibt einen ausführlichen Einblick in die Entstehung der Werke und ihren künstlerischen Hintergrund. Über Oggelshausen führt der Weg zurück nach Bad Buchau.

Ortsmitte Oggelshausen
Ortsmitte Oggelshausen

Die Barock-Steinzeit-Route T-06, Länge 21 km

Der Barock ist im Federseeraum reich vertreten. Dasselbe gilt für die Vorgeschichte, die im Federseemoor von der  Altsteinzeit vor ca. 13 000 Jahren bis zur Keltenzeit vor 2500 Jahren nahezu lückenlos ihre Zeugnisse hinterlassen hat. Die Barock-Steinzeit-Route besucht zwei besondere Highlights des Barock und der Altsteinzeit.

Die Strecke entspricht zunächst dem Weg „Durchs Wilde Ried zum Skulpturenfeld“ führt dann jedoch weiter nach Süden in Richtung Steinhausen durch Wiesen mit Birkenalleen und Wald. Kurz nach dem Verlassen des Waldes biegt man links ab und blickt auf Steinhausen mit seiner einzigartigen Barockkirche – wie man sagt, die schönste Dorfkirche der Welt. Trotzdem sie im nüchternen Vergleich zu den recht stattlichen Bauernhäusern des Dorfes riesig ist, wirkt sie leicht und verspielt.

Nach dem Besuch des äußerst sehenswerten Gotteshauses wendet man sich nach Westen. Durch die ebene, kultivierte Moorlandschaft erreicht man über den Weiler Aichbühl und nach Überqueren der Landesstraße die Schussenquelle. Hier lagerten schon vor 13 000 Jahren steinzeitliche Jäger, die Rentieren und anderem Wild der eiszeitlichen Tundra nachstellten (siehe auch Info-Tafel). Wieder zurück über der Straße lohnt sich ein Blick auf den gewaltigen Findling, der beim Baum der Eisenbahnlinie entdeckt wurde. Der kolossale Stein stammt aus den Alpen und wurde während der Eiszeit von den Eismassen der  Gletscher hierher transportiert. Über  Aichbühl und den wildromantischen Bannwald des Naturschutzgebiets Riedschachen geht es zurück nach Bad Buchau.

Schienenwald-Weg T-07, Länge 18 km

Vom Fuß- und Radweg aus überquert man kurz vor Oggelshausen die Landstraße und wendet sich nach Süden. Durch das Skulpturenfeld (siehe Weg Nr. 5) gelangt man in den Wald. Kurz nach dem Schienenhof wendet sich der Weg nach links und führt am Rand des Waldes entlang, in den man kurz darauf eintritt. Verschiedenartige Waldbilder prägen dieses lauschige Stück. Nach dem Wald erreicht man über den Damm eines ehemaligen Weihers den Weiler Eggelsbach, den man rechts liegen lässt. Über ein Wiesental kommt man vorbei an einem kleinen Fischteich zum von Obstbäumen umgürteten Weiler Eichen.

Über die Felder erreicht man den Heiligenwald, den man durchquert. Zwischen Wald und Oggelshausen geht der Weg erneut durch fruchtbare Felder. Der Ausblick von der Höhe ins Federseemoor hinab ist schön und reicht im Südwesten bis nach Reichenbach mit seinem barocken, zwiebelförmigen Kirchturm. Über Oggelshausen geht es zurück nach Bad Buchau.

Federsee-Rund-Weg T-08, Länge: 15,3 km

Dieser Weg führt in einem großen Kreis rund um das Naturschutzgebiet Federsee. Er zeichnet in etwa die Uferlinie des einstigen Federsees vor der künstlichen Absenkung vor gut 200 Jahren nach. Nacheinander erreicht man die Dörfer Oggelshausen, Tiefenbach, Seekirch, Alleshausen und Moosburg, die damals alle direkt am See lagen. Immer wieder bieten sich schöne Ausblicke auf das Federseeried, und Rastplätze laden zum Verweilen ein. Naturkundlich interessant sind die ausgedehnten Moorwiesenflächen, das Banngebiet Staudacher und die Brutplätze des Weißstorchs in Oggelshausen und Alleshausen.

Die sogenannte „Halde“, ein baumbewachsener, hoher Rain zwischen Oggelshausen und Tiefenbach, markiert das Steilufer des Federsees in vorgeschichtlicher Zeit. Bei Hochwasser und Westwind nagten hier die Wellen des Sees am Steilhang. Beim Rastplatz „Tiefenbacher Halde“ führt ein schmaler Pfad die Böschung hinauf zu einer eigens angelegten Plattform mit besonders schönem Blick über Moor und See.

Oggelshausen: St. Laurentius- und St. Agathakirche mit Storchennest, Tiefenbach: Tiefenbacher Halde –Rast und Spielplatz mit Aussichtsplattform, St. Oswalds Kapelle, Seekirch: Pfarrkirche zur Himmelfahrt Mariä und gemütlicher Rastplatz, Alleshausen: Kirche den Heiligen Blasius und Urban geweiht mit Storchennest, Brackenhof: Blick auf See und Ried, Straßendorf Moosburg, Staudacher Bahngebiet, Kurpark mit "Adelindis Therme"

Adelindis Therme bei Nacht
Adelindis Therme bei Nacht

Alpenblick-Weg T-09, Länge: 9,7 km

Durch die Stadt gelangt man vorbei an der Wuhrkapelle und über den Mühlbach zur Kappeler Höhe. Hier wird man belohnt durch einen schönen panoramablick über Bad Buchau und das gesamte Federseemoor. Bei Föhn, dem warmen Wind aus Italien, tut sich im Süden ein atemberaubender Blick über die gesamte Kette der nahen Alpen auf. Von der Zugspitze im Osten bis hinein in die Schweiz im Westen scheinen die Berge bei günstigen Verhältnissen zum Greifen nah. Über fruchtbare Felder geht es in Richtung Kappeler Wald, wobei man in der Entfernung zur Linken die berühmte Kirche von Steinhausen erkennen kann. Durch gemischte Bestände aus Altholz und Jungwald gelangt man zum „Jägerstein“, der an einen von einem Räuber erschlagenen Polizisten erinnert. Hier biegt der Weg rechts ab. Kurz vor dem Waldrand erhebt sich zur Linken im dichten Wald der Hügel eines Keltengrabs. Einem idyllischen Tälchen mit Hecken und Streuobst folgend erreicht man kurz vor dem Ortseingang die Allmannsweiler Straße, der man bis Bad Buchau folgt.

Wuhrkapelle
Wuhrkapelle

Kappeler-Wald-Weg T-10, Länge: 16,4 km

Nach dem Verlassen der Stadt verläuft der erste Abschnitt dieses Wegs auf dem Kreuzweg zur Plankentalkapelle, die auf halber Höhe über dem Federseemoor liegt. Vom Kreuzweg aus hat man bei  Föhn eine wunderschöne Sicht auf die Alpen. Nach der Kapelle durchquert man den Wald „Schöner Berg“ und hat an dessen Ende einen Blick auf die beschauliche Ortschaft Reichenbach mit seiner barocken Kirche.

Vom Wiesental steigt der Weg anschließend langsam nach Allmannsweiler. Hier folgt der Weg ein kurzes Stück der wenig befahrenen Landstraße in Richtung Bad Buchau.  Am Ottobeurer Hof zweigt der Weg halblinks ab. Bis nach Dürnau folgt er am Südrand des Kappeler Waldes dem Tal des Bierstetter Baches. Kurz vor Dürnau wendet sich der Weg nach rechts und tritt in den Wald ein. Durch schattige Waldpartien geht es in Richtung Bad Buchau. Ab dem Jägerstein ist der Weg identisch mit dem Alpenblickweg.

Plankentalkapelle
Plankentalkapelle

Zum Blindensee T-11, Länge: 16,2 km

Der Blinde See ist ein überaus idyllisch gelegener Moorsee inmitten großer Waldungen. Als Toteisloch in der vorletzten Eiszeit entstanden, war der See im Lauf der Jahrtausende verlandet und zu einem Hochmoor geworden. Die heutige Seefläche entstand durch Torfabbau. Heute steht das Gebiet unter Naturschutz. Das Moor und der See beherbergen viele sehr selten gewordene Tiere und Pflanzen. Torfmoose, Wollgräser und Moosbeere prägen das Bild. Insbesondere Libellen kommen in sehr vielen Arten vor. Das Moor ist sehr trittempfindlich und darf zu seinem Schutz nicht betreten werden.

Durch Bad Buchau erreicht man am Ortsende den Damm der ehemaligen Schmalspur-Eisenbahn, dem man in Richtung Kanzach folgt. Am Vollochhof überquert man die Kanzach und wandert über die Höhe durch fruchtbare Felder. In Kanzach folgt man der Beschilderung über die Kirchgasse und den Rotkreuzweg und kommt über Felder in den Wald. Am beschaulichen Seeufer lädt eine Hütte zur Rast ein. Auf einem schmalen Pfad kann man das Moor umrunden. Der Rückweg führt durch Wald und Flur nach Dürnau mit seinen zahlreichen schmucken Fachwerkhäusern. Über die Ruhe-Christi-Kapelle geht es zurück nach Bad Buchau.

Ortsmitte Dürnau
Ortsmitte Dürnau

Bussen-Blick-Weg T-12, Länge 18,1 km

Vom Ausgangspunkt geht es über das Banngebiet Staudacher und die Ortschaft Moosburg ins Miesbachtal, einen Ausläufer des Federseemoores. Es ist Teil des Naturschutzgebiets Westliches Federseeried. Von diesem idyllischen Wiesental aus hat man eine herrliche Sicht auf den Bussen. Mit 767 m ist er der zweithöchste Berg Oberschwabens. Auf seiner Spitze befindet sich eine bekannte Wallfahrtskirche. In Betzenweiler wendet sich der Weg nach Süden und verläuft durch die Felder zum Seelenwald. Vor dem Eintritt in den Wald lohnt sich ein nochmaliger Blick zurück auf den Bussen. Nach dem Passieren der ausgedehnten Waldungen öffnet sich der Blick auf Kanzach. Entlang dem Waldrand führt der malerische Weg an Wiesen vorbei zum Seelenhof. Weiter geht es durch fruchtbare Felder und Viehweiden über den Vollochhof und den Kanzachkanal zurück nach Bad Buchau.

Kanzach
Kanzach

Kanzachtal-Weg T 13, Länge: 23,5 km

Man verlässt Bad Buchau nach Nordwesten in Richtung Kanzach. Am Vollochhof trifft man auf den Kanzachkanal, den Abfluss des Federsees. Diesem folgt man bis zur Ortschaft Kanzach. Von dort geht es entlang der Talflanke weiter zur Siedlung Seelenwald mit ihrem Sägewerk. Der Weg steigt hier wieder ins Kanzachtal hinab und verläuft nun  auf dem Damm der ehemaligen Schmalspur-Eisenbahnlinie. Durch eine abwechslungsreiche Landschaft aus Wald und Wiesen mit Hecken und Obstäumen und nach mehrmaligen Queren der Kanzach erreicht man Dürmentingen. Dort wendet sich der Weg nach Süden und man kommt über die Felder in den Marbacher Wald. Nach Überqueren der Straße Kanzach-Marbach hat man die Wahl, entweder direkt den Heimweg anzutreten, oder noch einen kleinen Abstecher zum Blinden See zu machen. Direkt und kürzer über Kanzach oder, wenn man noch etwas länger unterwegs sein will, nach Überwechseln auf den Weg Nr. 11, der nach Dürnau führt, kommt man zurück nach Bad Buchau.

Luftbild Bad Buchau
Luftbild Bad Buchau

Federsee-Bussen-Rundweg, Länge: 39,8 km

Der "Heilige Berg Oberschwabens" ist der 767m hohe Bussen. Markant überragt er die Landschaft der Region. Er ist Ausflugsziel und Wallfahrtsort zugleich. Der steile Aufstieg wird belohnt mit einem herrlichen Rundblick über Oberschwaben und mit etwas Glück liegt bei Föhnwetter das Alpenpanorama zum Greifen nah. Man verlässt Bad Buchau in Richtung Kanzach und folgt der Tour 13 bis Ortsschild Dürmentingen. Kurz vor der Brücke am Bahndamm aus Richtung Kanzach setzt sich ein alter Wallfahrtsweg fort. Dieser folgt dem Bahndamm bis zur Ortsmitte, bzw. dem i-Punkt. Von dort weiter über den Kapellenweg zur Lorettokapelle. Nach rechts bergab zum Bahndamm und diesem links folgend. Vorbei an der neuen Kapelle bis zur Verbindungsstraße Burgau-Heudorf. Dort links bergan zum Heerweg, einen Bildstock passierend. Hier rechts und danach nochmal rechts hinunter zum Kanzachtal und weiter bis nach Hailtingen. Über das Dorfgemeinschaftshaus durch das Dentinger Täle nach Offingen. Das letzte Stück geht von Offingen steil hinauf auf den Bussen. Der Rückweg führt wieder über Offingen nach Dentingen und nach Betzenweiler. Hier folgt man der Beschilderung des Oberschwaben -Allgäu-Wegs rund um den Federsee bis nach Bad Buchau zurück.

Weitere Informationen

Kontakt Touristinformation

Tourist-Information
im "Haus des Gastes"
Marktplatz 6
88422 Bad Buchau
Tel.: 07582 9336-0
info(via)bad-buchau.de
E-Mail schreiben

Kontakt

© 2016 Stadt Bad Buchau am Federsee | Marktplatz 2 | 88422 Bad Buchau
Tel.: 07582 808-0 | Fax: 07582 808-40 | E-Mail schreiben - by Hirsch & Wölfl GmbH